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Zé do Rock: “Medikamentem” und "Schröder lliegt in Brasilien"

15. September 2017, Halle 1, 20:00 Uhr

Eintritt: EUR10.00 Ermäßigt ( Mitglieder DBKV): EUR8.00

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Im Rahmen der Ausstellung "ASPIRIN"

20:00 Uhr – KABARETT von Zé do Rock: “Medikamentem”

Warum steht nicht an jedem Auto eine Warnung, dass es Menschen überfahren kann und Krebs in den Atemorganen verursacht? Warum steht nicht an jedem Stuhl, dass er Darmkrebs verursacht, natürlich mit dem Foto eines Todkranken oder einer ekligen Wunde? Warum werden immer mehr Menschen als krank definiert?
Der Schriftsteller, Kabarettist und Regisseur Zé do Rock hält einen Vortrag über den Turbokapitalismus im Gesundheitswesen auf ultradoitsh, brazileis und europano, mit den entsprechenden Untertiteln.

Zé do Rock is vor verdammt langa zait in Brasilien geboren, hat 14630 tage gelebt, 1357 liter alkohol gesoffen, 940 stunden flöte und 648 stunden fussball gespielt, 200.000 km in 1457 autos, flugzeugen, shiffen, zügen, oxenkarren und traktoren getrempt, 146 lenda und 16 gefengnisse besucht, sich 8 mal ferlibt, 5 bücha gesriben, 2 filme gedreet, aine kunstsprache erfunden, merere ferainfachte deutsh-varianten kreirt, hat nix studirt und lebt noch hoite, maistens zwishen Stuttgart und Mynchen.


21:00 Uhr -  Zé do Rock präsentiert den Film  “Schröder liegt in Brasilien”

Auf „brasilianisch“ und deutsch (83 Min.). Eine Dokumödie, die zeigt, dass die Deutschen zwar arm aber gutdrauf sind, während die Brasilianer viel Geld haben aber dauernd jammern.

In Brasilien scheint immer die Sonne und schöne Frauen tanzen Samba oder räkeln sich am Strand. Drumherum leben die Leute in Slums und überfallen ständig Touristen, um sie auszurauben. In Deutschland sind alle reich und es wimmelt nur so von Neonazis. Die Deutschen arbeiten viel, sind pünktlich und lachen nie.

Das sind die gröbsten Klischees, die Deutsche im Kopf haben, wenn sie an Brasilianer denken, und umgekehrt. Die Wirklichkeit ist natürlich ganz anders. Der Schriftsteller und Filmemacher Zé do Rock machte sich auf den Weg, um in beiden Ländern die wechselseitigen Vorurteile zu überprüfen. Interviews mit Brasilianern und Deutschen wurden ergänzt durch Alltagsbilder und kleine Experimente - mit denen zum Beispiel überprüft werden sollte, wie lange eine Tasche in einer Bar unbewacht herumstehen kann, bevor sie sich jemand aneignet.
„Der deutsch-brasilianische weltenbummler und schriftsteller Zé do Rock, der für seine satirisch-kabarettistischen bücher wie "Deutsch gutt sonst geld zuruck" bekannt ist, betreibt mit seiner ganz speziellen, humorvollen weltsicht völkerkunde, die so amüsant wie lehrreich ist. Seine "multikulturelle sinfonie" (do Rock) knöpft sich alle erdenklichen vorurteile vor, die brasilianer von deutschen haben respektive deutsche von brasilianern und baut diese klischees auf unnachahmliche art ab“.  Kino.de