Veranstaltung » Einstein Kultur - Theater Musik Wort Bild.

Offene Ohren e.V. präsentiert: subsonicspace series

17. April 2018, Halle 4, 20:00 Uhr

Eintritt: EUR15.00 Ermäßigt: EUR12.00

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(ein)blicke – TanzMusikPerformance

Tickets erhalten Sie an der Abendkasse vor Halle 4

1 Musikerin, 2 Musiker und 1 Tänzerin treffen zum ersten Mal in einem unbekannten Raum zusammen. Wer sind sie? Was ist das für ein Raum, der ihnen eine Hülle bietet? Bietet er Schutz? Schafft der Raum Raum für andere Räume? 4 verschiedene Wege und Biografien, 4 KünstlerInnen, die sich begegnen und sich öffnen für (ein)blicke in ihre individuelle Sicht und Wahrnehmungen.
Speziell für unser Offene Ohren Konzert hat Fine Grafenhorst, zusammen mit ihren Schweizer Künstlerkollegen, dieses Projekt entwickelt.

Fine Grafenhorst über Improvisationsprojekte:

Immer wieder treffe ich auf Künstler aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz, zeitgenössische und Neue Musik, Bildende Kunst und Schauspiel.
Diese Begegnungen spiegeln den Moment eines intensiven, spannungsreichen, sich anziehenden und abstoßenden Augenblickes wider, der ein hohes Maß des Scheiterns beinhalten kann, oder beglückend in gemeinsamer Ekstase oder Stille mündet.
Eine Art "Gespräch", welches sehr direkt und tief den Kern des nicht mehr Sagbaren treffen kann.

Fine Grafenhorst war im Dezember 2011 mit ihrem Projekt „Cri du Coeur“ bei den Offenen Ohren zu Gast, Christian Wolfarth zuletzt Ende 2017 im Quartett „Der Verboten“,
Hildegard Kleeb und Roland Dahinden begrüßen wir zum ersten Mal.

 

Fine Grafenhorst (Kwiatkowski). Seit dem 4. Lebensjahr der Körperarbeit verschrieben, begann 1980 die konsequente Entwicklung einer eigenen Bewegungssprache hin zum Tanz. Dabei stand und steht die IMPROVISATION im Mittelpunkt des Arbeitsansatzes, in Zusammenarbeit mit Künstlern der Genre Improvisierte - u. Zeitgenössische Musik, Bildende Kunst, Film und Schauspiel. Vorher 3 Jahre Mitglied des Pantomimentheaters vom Prenzlauer Berg, Leitung: Eberhard Kube. 1988 wird die Arbeit durch eigene TanzTheaterStücke und Performanceprojekte, in Zusammenarbeit mit Theaterhäusern in Deutschland, erweitert; die engste mit den FREIEN KAMMERSPIELEN in Magdeburg. Außerdem intensive Workshoparbeit als Ausgangspunkt für Tanz- u. Körperforschung. 2003 Gründung des Multimedialen Kunstprojektes cri du coeur mit Willehad Grafenhorst.Gründung des rhizom e.V. Fine Kwiatkowski tanzte bis 1989 in der DDR, Bulgarien, Rumänien und Polen. Seit 1990 auch in Frankreich, Österreich, USA, Dänemark, Belgien, Spanien, Schweiz, Kanada, Mexiko, Südafrika.

1960 in Zürich geboren und aufgewachsen, setzte sich Christian Wolfarth (nach kurzen Versuchen an der Gitarre und am E-Bass), im Februar 1977 zum ersten Mal an ein Schlagzeug. Zwei Wochen später spielte er sein erstes Konzert. Sein Vater und seine ältere Schwester wecken in ihm das Interesse für den Jazz. 1982-1986 Studium bei Bob Cunningham und Billy Brooks an der Swiss Jazz School in Bern. Seit Mitte der achziger Jahre beschäftigt sich Christian Wolfarth neben dem Jazz mit verschiedenen Formen der Improvisation, sowie mit komponierter Neuer Musik. 1992-1996 Studium bei Pierre Favre am Konservatorium Luzern. 1995 Kompositionsstudien bei Siegfried Kutterer in Basel. Workshops u.a. mit George Lewis, Alex von Schlippenbach, Jojo Mayer, Han Bennink.